Warum sich Spender wie verhalten
Welche Eigenschaften, Werte und Erfahrungen machen Menschen zu Spendern? Jeder Mensch ist einzigartig, aber manchmal kann man doch vom Besonderen auf das Allgemeine schließen.
Der typische regelmäßige Spender…
… ist eine Spenderin. Befragt man die Österreicher, wer regelmäßig spendet, so fallen in diese Gruppe 20% aller Frauen ab 15 Jahren, im Vergleich zu 16% aller Männer. Sie hat zumindest Matura:
Sie lebt auf dem Land. Rund 25% der Österreicher ab 15 Jahren leben auf dem Land und spenden regelmäßig. Aber nur jeweils 15% leben in Kleinstädten oder in Wien. Am häufigsten lebt sie in Niederösterreich und im Burgenland. Und: Sie ist älter als 60 Jahre.

Sie ist Hausfrau oder Rentnerin. Diese sind am ehesten bereit zu spenden. Eine offene Brieftasche beweisen auch die Beamten (8 von 10) und Selbständigen (7 von 10). Bei den Arbeitern spenden 50%. (Quelle: WZB-Mitteilungen)
Der unregelmäßige Spender...
…spendet nur in bestimmten Fällen. In diese Gruppe fallen 59% der Österreicher, aber nur 56% der Österreicherinnen ab 15 Jahren. Rund 44% der österreichischen Männer ab 15 Jahren spenden sporadisch – also bis zu zwei Mal im Jahr. Der unregelmäßige Spender ist zwischen 30 und 59 Jahren alt.Im Gegensatz zur regelmäßigen Spenderin lassen sich hier keine aussagekräftigen Unterschiede im Spendenverhalten – abhängig von Bildungsniveau und Bundesland – machen (Quelle: Market Spendenmonitor 2007).